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Familienfrühstück

PUBLISHED 28 Aug 2019 CATEGORY
MODIFIED Last modified on Monday, 04 November 2019 16:41

 

Eltern sind das Modell des Glaubens

Wie können wir mit unseren Kindern den Glauben entdecken? Dieser Frage spürten zahlreiche Eltern beim Familienfrühstück am 20.Oktober im Gemeinschaftshaus der Liebenzeller Gemeinschaft Angelbachtal nach. Beim gemütlichen Miteinander und angeregten Gesprächen wurde das leckere Frühstück genossen und es gab praktische Anregungen aus dem Leben einer Mutter zum Thema. Während die Kinder danach ihr eigenes Programm hatten, lauschten die Eltern dem Referat von Wilhelm Faix (Theologe und Fachdozent für Psychologie und Pädagogik, Adelshofen).              

In einer Zeit der vielfältigen Glaubensangebote sind die Eltern das „Modell des Glaubens“. Kinder übernehmen den Glauben, den die Eltern vorleben – nicht den, von dem sie reden. Kinder achten darauf, wie Eltern miteinander umgehen, ob sie in der Bibel lesen, zum Gottesdienst gehen, beten…

Gemeinsam den Glauben, entdecken, braucht Zeit. Kinder wollen mit allen Sinnen erfahren, was glauben bedeutet: Sie hören, ob Eltern begeistert über ihren Glauben reden, sie „riechen“, wie die Atmosphäre in der Familie ist. Zusammen essen, miteinander feiern, Geborgenheit und angenommen sein erfahren; Glaube ganzheitlich vermitteln – auch im Alltag, nicht nur sonntags – das hat positive Auswirkungen.

 

Wie aber kann es gelingen, das theoretische Wissen im Alltag umzusetzen? Eine wichtige Rolle spielen dabei Rituale; feste Gewohnheiten, die helfen, Glaube im Alltag einzuüben. Gut wäre zum Beispiel, sich als ganze Familie gemeinsam am Abend Zeit zu nehmen, um vom Tag zu erzählen, zu singen, vorzulesen und miteinander zu beten. In einer Zeit, die von Terminen bestimmt wird, ist es nicht leicht, Rituale zu leben. Da müssen Prioritäten gesetzt werden.

Kinder entdecken Glaube in allen Altersstufen auf andere Weise. Willi Faix erläuterte, was für das jeweilige Alter wichtig ist. Schon der Lebensstil in der Schwangerschaft hat Auswirkungen auf das Baby. In der frühen Kindheitszeit ist für das Kind Glaube und alltägliches Leben eins – alles ist Realität. Das Beispiel von Jesus ist für dieses Alter wichtig: Er nahm die Kinder auf den Arm, er hatte sie lieb und belehrte nicht.

Schulkinder wollen Glauben erleben. Sie brauchen Spaß und Aktion. Sie haben kein Problem, biblische Geschichten als wahr zu akzeptieren. Man kann diese einfach wirken lassen, ohne eine Moral daraus zu ziehen.

Teenager hinterfragen den Glauben kritisch. Diskussion und Austausch sind wichtig, genauso wie die Fragen und Argumente der Teenies ernst zu nehmen

Abschließend machte Wilhelm Faix deutlich, dass Glaube ein Geschenk Gottes ist. Er ermutigte die Eltern mit dem Ziatat aus 2. Korinther 3,6: „Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden…“ Gott befähigt uns, ihn dürfen wir um Hilfe bitten, um Weisheit, Geduld und Liebe für unsere Kinder.

 

2019Familienfr

 

 

 

 

 

 

 

 

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